Heinrich Albrecht

Heinrich Albrecht

Leiter Musikschule

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Heinrich Albrecht ist am 07. Februar 1975 in Traunstein geboren. Mit seinen zwei älteren Schwestern und den Eltern wuchs er auf dem Wolfsberg in der Gemeinde Siegsdorf auf.

Bereits mit sechs Jahren besuchte er die musikalische Früherziehung an der Musikschule Inzell, bei Siegfried Spranger. Ab dem 8. Lebensjahr durfte er das Spiel auf seinem Wunschinstrument, der Diatonischen Harmonika, bei Hans Auer, erlernen. Es folgten verschiedene Auftritte und Wettbewerbe, z.B. der Tag der fröhlichen Harmonika, Ritter Marquart, uvm. Mit damaligen Musikschulkollegen gründete er verschiedene Volksmusikensembles, darunter die „Heutauer Ziachmusi“.

Nach dem Qualifizierenden Hauptschulabschluss begann er eine Ausbildung als Landmaschinenmechaniker. In dieser Zeit konnte er viele „Musikanten – Freundschaften“ knüpfen und so wurde musiziert: von Deutschland über Österreich bis in die USA und Kanada. Die ersten eigenen Kompositionen für die Diatonische Harmonika entstanden. Ebenfalls begann er zu unterrichten, einer seiner ersten Schüler war Thomas Hiendl, heutiger Gaumusikwart des Chiemgau Alpenverbandes. Nun entstand noch eine neue Formation, die „Schinda Winkl Musi“ aus Übersee. Ebenfalls in dieser Zeit wurde die „Hof Musi“ gegründet. Ein Duo mit Michi Klinger an der Gitarre. Gemeinsam wurde bei verschiedenen Anlässen, von Geburtstags- bis Weihnachtsfeiern, musiziert.

Auch in diesem Zeitraum wurde das Duo Holzner / Albrecht mit Harfe und Ziach gegründet. Es folgte eine CD Produktion „Weil´s nacha Zeit is“. Die Gruppe musizierte bis 2007 zusammen und wurde dann aufgelöst. Neben der Diatonischen Harmonika erlernte er nun auch das Spiel auf dem Bariton. Sein Lehrer war Peter Reiter. Die Landmaschinenmechaniker Lehre beendete er 1994 mit dem Gesellenbrief.

Der Drang wurde immer stärker seine Leidenschaft, die Musik, zum Beruf zu machen. So begann er 1996 die Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Altötting. Nach 3-jähriger Ausbildung beendete er, mit dem mittleren Schulabschluss und der Lehrbefähigung für Akkordeon, Diatonischer Harmonika und dem Schwerpunkt Chorleitung, die Fachschule. Sein Lehrmeister auf der Diatonischen Harmonika und dem Akkordeon war zu dieser Zeit Dieter Schaborak. Die Liebe zum Gesang führte ihn weiter an die Universität Mozarteum Salzburg. Dort absolvierte er das IGP Studium mit dem Hauptfach Gesang und dem Schwerpunktfach Chorleitung mit Auszeichnung. Als lyrischer Bariton singt er in verschiedenen Ensembles und in Kirchenkonzerten als Solist.

Seit 1996 arbeitet und unterrichtet er an der Cajetan-Adlgasser Sing- und Musikschule in Inzell. Rasch vergrößerte sich die Schülerzahl im Fach Diatonischer Harmonika. Zum Unterricht auf der Ziach kam noch die Betreuung verschiedener Ensembles hinzu. Somit ließen Erfolge bei Volksmusikwettbewerben nicht lange auf sich warten. Auszeichnungen beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck, Alpenländischer Harmonikawettbewerb in Flachau. Außerdem konnte der begehrte Traunsteiner Lindl einige Male gewonnen werden. Zu seinen Schülern zählen heute bekannte Namen wie Martin Geisreiter, Tobias Popetz, Bernhard Aschl, Christoph Mitterer, Martin Steinbacher, „d´ Gromberger“, „d´ Albrecht Buam“, das Duo Wühr / Geisreiter u.v.m.

Ein weiteres Betätigungsfeld begann im Jahr 2000 als er die Leitung der Musikkapelle Inzell übernahm. Viele Konzerte, Rundfunkaufnahmen und sogar eine Live CD folgten, Nach dem großen Musikfest 250 Jahre Musikkapelle Inzell gab er den Dirigentenstab an seine Nachfolger ab. Die Blasmusikkomposition „Anno 1757“ widmete er der Inzeller Musikkapelle zum Jubiläum. Auch seiner Leidenschaft für die Chorleitung konnte er bald nachgehen. Von seinem Vorgänger Hans Obinger übernahm er 2004 als musikalischer Leiter den Inzeller Kirchenchor.

Im Oktober 2008 kam dann die bisher größte Aufgabe auf ihn zu. Er übernahm die Leitung der Cajetan – Adlgasser Sing- und Musikschule Inzell. 14 Lehrkräfte und zwei Erzieherinnen betreuen dort an die 600 Schüler/innen. Dazu kommen verschiedene Ensembles, Klassenmusizieren, Chöre usw. Neben dem breitgefächerten Aufgabenfeld nutzte er jede freie Minute um zu komponieren und um, solistisch oder mit der Gruppe, auf der Harmonika zu spielen. Neben den vielen Auftritten von Kirchenmusik, Hoagarten bis hin zu neuen VolXsmusik Experimenten wurden auch einige CD´s eingespielt wie z.B. „Weil´s nacha Zeit is“, „Altbayerische Weihnachtsmusik“ und „A´ boarischer Humor“. Außerdem wurden seine eigenen Kompositionen auch von anderen Gruppen musiziert.

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